Mobile Anlagen für die Plasmavergasung und Abfallbeseitigung PLAZARIUM MGS

Modell: PLAZARIUM MGS

Die mobilen Anlagen für die Plasmabeseitigung von Abfällen PLAZARIUM MGS sind für eine ökologisch und energetisch effiziente Verarbeitung ohne freien Sauerstoff von kohlenstoffhaltigen Abfällen bei Einwirkung extrem hoher Temperaturen im Plasmastrahl (~5000 °С), was den Abbau aller Abfallbestandteile mit vollem Abbaugrad zu Synthesegas (Gemisch aus Kohlenmonoxid (CO) und Wasserstoff (H2)) gewährleistet, ausgelegt.

Aufgrund der mobilen Bauform kann die Anlage für die Plasmabeseitigung von Abfällen einfach transportiert werden. Sie kann auf ein Fahrgestell gestellt werden, und es sind nur minimale Montagearbeiten vor Ort erforderlich. Die Anlagenparameter können mit minimalem Aufwand für die Anpassung der Anlage an die Bedingungen eines konkreten Unternehmens sowohl hinsichtlich der Bestandteile als auch des Volumens der zu verarbeitenden Abfälle flexibel eingestellt werden.

Die Abfallbeseitigungsanlage zeichnet sich neben ihrer Mobilität durch ihre Modulbauweise aus - sowohl in Bezug auf den gesamten technologischen Ablaufplan als auch in Bezug auf die einzelnen Bauteile. Dadurch können verschiedene Varianten des technologischen Ablaufplans für die Verarbeitung eines breiten Spektrums organischer und anorganischer Abfälle auf einer Grundfläche zusammengestellt werden, für die ein 20/30/40-Fuß-Schiffscontainer verwendet wird.
Hauptvorteile der Anlage für die Plasmabeseitigung von Abfällen PLAZARIUM MGS:
  1. Mobilität und Modulbauweise;
  2. Einfache und sichere Montage und Bedienung, das Anlagenpersonal hat keinen Kontakt mit gefährlichen Abfällen;
  3. Keine rigiden Anforderungen bzgl. Vorsortierung, Trocknung und Aufbereitung der Abfälle;
  4. Kein Ballaststickstoff und keine Entstehung von Stickstoffdioxiden (NO2) und Stickstoffoxiden (NOx);
  5. Einfache und automatische Steuerungssysteme der Anlage und des Abfallbeseitigungsverfahrens;
  6. Möglichkeit der Arbeit im Freien und in einem großen Umgebungstemperaturbereich (von -60 °C bis +50 °C) sowie bei hoher Feuchtigkeit (die Parameter des Mediums werden anhand der technischen Aufgabenstellung für die Entwicklung der Anlage zur Plasmavergasung und Abfallbeseitigung festgelegt);
  7. Volle Umweltverträglichkeit des Abfallbeseitigungsprozesses mit vollständigem Abbau (99,99%). Keine Harze, Dioxine und Furane;
  8. Gewinnung von reinem Synthesegas (CO + H2) am Ausgang der Abfallbeseitigungsanlage;
  9. Möglichkeit des Betreibens direkt an der Abfallsammelstelle;
  10. Die Emissionsgrenzwerte erfüllen GOST SaNPiN 2.2.112.1.1.567-96 und die Normwerte der EU-Richtlinie.
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Die Zufuhr von festen und flüssigen Abfällen in den Plasmavergasungsreaktor erfolgt über eine hermetisch abgeschlossene Sammelschleuse. Geschwindigkeit und Volumen der Abfallzufuhr können geregelt werden.
Für toxische, chemische, bakteriologische und medizinische Abfälle erfolgt die Zufuhr bei vollständig hermetischer Beschickung über ein System zusätzlicher Vakuumschleusen, ohne dass der Spezialcontainer oder die Verpackungseinheit geöffnet werden muss.
Im Reaktor der Anlage MGS für die plasmachemische Dampfvergasung und Beseitigung von Abfällen läuft der Vergasungsprozess vollautomatisch ab. Durch die gleichzeitige Kontrolle aller Parameter des thermischen Prozesses an verschiedenen Stellen des Plasmareaktoraufbaus und die Leistungsregelung der industriellen Plasmabrenner wird ein vollständiger Abbaugrad der Rohstoffe erreicht und qualitativ hochwertiges Synthesegas gewonnen. Da es zusätzliche Plasmanachverbrennungskammern (Plasma-Cracking) und ein Nachbehandlungssystem für Synthesegas gibt, ist die vollständige Beseitigung aller gefährlichen toxischen und gifthaltigen chemischen Verbindungen, u.a. Harze, Dioxine und Furane, gewährleistet. Nähere Information finden Sie in dem Abschnitt über Plasmareaktoren, Plasmavergaser und Nachverbrennungskammern.
Die Plasmavergasungsanlage wird mit dem modernsten Satz von Gasanalysegeräten ausgestattet, mit dem die Synthesegaszusammensetzung, die Schadstoffkonzentration und die Massekonzentration von Staub im Verfahrensgas nach dem Reaktor für die plasmachemische Dampfkonvertierung, nach der Kammer für die Plasmanachverbrennung und Synthesegasnachbehandlung, nach dem Synthesegasreinigungssystem und nach dem Aggregat für die Elektro- und Wärmeenergieerzeugung (optional) kontrolliert werden.
Funktionen des Gasanalysegerätesatzes:
  1. Entnahme von Proben an den Probenahmestellen (nach dem Plasmavergasungsreaktor, der Kammer für die Plasmanachverbrennung und Synthesegasnachbehandlung, dem Synthesegasreinigungssystem und dem Aggregat zur Elektroenergieerzeugung) und Transport in den Schrank mit den Gasanalysegeräten, der sich im Steuerungsraum befindet;
  2. Aufbereitung der Proben (Kühlung, Filtrierung, Entfeuchtung, Verbrauchseinstellung);
  3. Messung der Konzentrationen von CO, CO2 , H2 , O2 , N 2 , NO2 , NO, CH4;
  4. Messung der optischen Dichte des Staub-Gas-Mediums und Berechnung der Massenkonzentration der Schwebstoffe (Staub);
  5. Anzeige der gemessenen Konzentrationen und nachfolgende Übertragung von Informationen zu aktuellen Ist-Werten in das digitale Steuerungssystem der Plasmavergasungsanlage.
Die Energieversorgung der Anlage für die Plasmavergasung und –beseitigung von Abfällen erfolgt über das externe Stromversorgungssystem (Dreiphasen-Industrienetz, elektrischer Wechselstrom, Spannung 380/400 V, Frequenz 50/60 Hz). Optional erfolgt die Energieversorgung der Plasmavergasungsanlage in einem geschlossenen Kreislauf von dem Aggregat für die Elektro- und Wärmeenergieerzeugung.

Zu den Ausrüstungen des Steuerungsraums gehören ein Spezialsatz zur Überwachung von Qualitätskennwerten der Netzelektroenergie und von Störungen im Zufuhrnetz sowie ein Spezialsatz für die unterbrechungsfreie Stromversorgung aller Hauptsteuerungssysteme.

Bei einer minderwertigen Stromversorgung oder Störungen im externen Stromnetz kann die Überwachungsanlage das Problem erkennen und alle beanspruchten Anlagen ausschalten. Der Spezialsatz für die unterbrechungsfreie Stromversorgung, kann den Betrieb des Hauptsteuerungskreises bei Verlust oder Abschaltung der Stromversorgung der Anlage für die Plasmavergasung und -beseitigung von Abfällen aufrechterhalten.
Die Anlage für die Plasmabeseitigung von Abfällen ist mit Vorrichtungen und Geräten zur manuellen und automatischen Regelung aller Betriebsparameter der Plasmavergasungsprozesse, Kühlung, Reinigung, Komprimierung, Lagerung und Zufuhr von Synthesegas sowie der Erzeugung der Elektro- und Wärmeenergie ausgestattet.

Explosionssicherheit und Brandschutz der Anlage werden dadurch gewährleistet, dass Vorschriften aus Standards und Anleitungen eingehalten werden, Explosionsschutzventile und automatische Stickstoffzufuhrsysteme mit einer Möglichkeit der manuellen Steuerung vorhanden sind, die Zusammensetzung des produzierten Synthesegases ständig kontrolliert wird, eine Entstehung explosionsgefährlicher Medien ausgeschlossen wird und Zubehörteile, die sich unmitttelbar in potenziell gefährlichen Bereichen befinden, in explosionssicherer Ausführung ausgewählt werden. Außerdem werden die bei der Anlagenherstellung verwendeten Konstruktions-, Dichtungs- und Wärmeisolierungsmaterialien auf der Grundlage der Bedingungen ihres explosions- und brandsicheren Betriebes im Normal- und Notbetrieb ausgewählt.