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Mobile Plasmapyrolyse- und Plasmarektifizierungsanlagen mit Kraftstoffgewinnung PLAZARIUM MPS
Mobile Plasmapyrolyse- und Plasmarektifizierungsanlagen mit Kraftstoffgewinnung PLAZARIUM MPS

Modell: PLAZARIUM MPS

Die mobilen Plasmapyrolyseanlagen PLAZARIUM MPS sind für den thermischen Abbau (Pyrolyse) von kohlenstoffhaltigen Abfällen ausgelegt, wobei synthetischer Flüssigbrennstoff, ein kohlehaltiger Rückstand und Kohlenwasserstoffgas gewonnen und der synthetische Flüssigbrennstoff unter Gewinnung von Benzin- und Dieselfraktionen, Kohlenwasserstoffgas und eines Destillationsrückstandes in Form einer schweren Kohlenwasserstofffraktion rektifiziert wird. Danach erfolgt die Verarbeitung der schweren Kohlenwasserstofffraktion im Plasmacrackingaggregat, bei der ein Gemisch von Benzin- und Dieselfraktionen und Kohlenwasserstoffgas gewonnen wird.

Als Rohstoff für die Verarbeitung können Erdölschlamm, Kunststoff, Reifen, Biomasse sowie kommunale feste Haushaltsabfälle verwendet werden. Ferner besteht die Möglichkeit, Rohroberflächen und verschiedene Stahlkonstruktionen von organischen Verschmutzungen zu reinigen.

Die mobilen Plasmapyrolyseanlagen PLAZARIUM MPS können zusammen mit einer Plasmavergasungsanlage für Abfälle als Hilfsaggregat für ein Hybridwerk genutzt und eingebaut werden.
Die Plasmapyrolyseanlage besteht aus vier gesonderten oder verbundenen Aggregaten:
  • Pyrolyseaggregat;
  • Rektifizierungsaggregat mit Rektifiziersäule;
  • Plasmacrackingaggregat;
  • Kraftstofflagerungsaggregat (synthetischer Flüssigbrennstoff, schwere Kohlenwasserstofffraktion, Benzin- und Dieselfraktion).

Zu jedem Aggregat gehören ein System zur Kohlenwasserstoffgasableitung in die Plasmavergasungsanlage PLAZARIUM MGS und ein System zur Herausleitung des kohlehaltigen Rückstandes aus dem Pyrolyseprozess in die Plasmavergasungsanlage PLAZARIUM MGS, die Ausrüstungen der Versorgungssysteme, eine unabhängige digitale und analoge Steuerautomatik sowie Zusatzeinrichtungen.

Die mobile Konstruktion der Plasmapyrolyseanlage gewährleistet, dass sie einfach transportiert werden kann, nur geringe Montagearbeiten vor Ort erforderlich sind und die technologischen Anlagenparameter geregelt werden können (mit minimalem Aufwand für die Anpassung der Anlage an die Bedingungen eines konkreten Unternehmens -hinsichtlich Zusammensetzung und Menge der zu verarbeitenden Abfälle).

Die Plasmapyrolyseanlage ist mobil und gleichzeitig modular aufgebaut. So kann die Produktivität sowohl für den gesamten technologischen Ablauf als auch für einzelne Aggregate erhöht werden. Dadurch können auf einer Grundfläche, für die ein bis vier 20/30/40-Fuss-Schifsscontainer (die Anzahl der Container ist von der Leistung der Plasmapyrolyseanlage und deren einzelnen Aggregaten abhängig) verwendet werden, verschiedene Varianten eines technologischen Ablaufplans zur Verarbeitung eines breiten Spektrums von Abfällen zusammengestellt werden.
Die Brennkammer der Pyrolyse- und Rektifizierungsaggregate wird mit einer oder mehreren Varianten zur Erwärmung und Temperaturerhöhung im Reaktor ausgestattet:
  • Flüssigbrennstoffbrenner – für einen Betrieb mit allen Arten von Flüssigbrennstoffen geeignet (Diesel, synthetischer Flüssigbrennstoff, Öl usw.)
  • Elektrische Heizelemente – ermöglichen, den Betriebszustand schneller zu erreichen und den Arbeitsprozess zu erleichtern.
  • Gasbrenner – geeignet für einen Betrieb mit Erdgas und Kohlenwasserstoffgas, das bei der Pyrolyse, Rektifizierung und beim Cracken gewonnen wird, oder Synthesegas, das aus der Plasmavergasungsanlage für Abfälle kommt.
Hauptvorteile der Plasmapyrolyseanlage für Abfälle mit einem Rektifizierungs- und Plasmacrackingaggregat für schwere Destillationsrückstände:
  1. Mobilität;
  2. Einfaches System zur Steuerung von Anlage und technologischem Prozess der Abfallbeseitigung;
  3. Einfach und sicher in Montage und Betrieb, das Personal kommt nicht mit Abfällen in Berührung;
  4. Betrieb im Freien und in einem breiten Umgebungstemperaturbereich (von - 60 ° C bis + 50 ° C) sowie bei hoher Feuchtigkeit möglich (die Umgebungsparameter werden entsprechend der technischen Aufgabenstellung für die Entwicklung der Pyrolyseanlage zur Abfallverarbeitung ermittelt);
  5. Da das Synthesegas (СО + Н2) aus der Plasmavergasungsanlage zur Aufrechterhaltung der Temperatur im Pyrolysereaktor und Rektifizierungsreaktor verwendet wird, wird der Prozess der Aufwärmung, des Übergangs in den Betriebsmodus und der Temperaturerhaltung billiger, dieser Prozess wird vollkommen umweltfreundlich und die Menge des erzeugten Kraftstoffs wird erhöht;
  6. Vollständige Umweltfreundlichkeit des Abfallverarbeitungsprozesses: Alle Rückstände aus dem Pyrolyseprozess werden als Rohstoffe für die Plasmavergasungsanlage PLAZARIUM MGS verwendet.
  7. Gewinnung von synthetischem Flüssigbrennstoff am Ausgang der Pyrolyseanlage mit nachfolgender Rektifizierung und Gewinnung von Benzin- und Dieselfraktionen im Rektifizierungsaggregat.
  8. Durch die vollständige Verarbeitung der Rückstände von schweren Fraktionen zu Benzin und Dieselkraftstoff im Plasmacracking-aggregat wird der technologische Prozess frei von schweren Rückständen, was zu einer wesentlichen Erhöhung der Menge des erzeugten Kraftstoffs (Benzin- und Dieselfraktionen) führt.
  9. Die Anlage kann direkt am Abfallsammelort betrieben werden.
  10. Die zulässigen Emissionsgrenzwerte entsprechen den Normwerten der EU-Richtlinien.

  11. Achtung!
  12. Bei einem Hybridwerk, das aus zwei Anlagen (Plasmapyrolyseanlage PLAZARIUM MPS und Plasmavergasungsanlage PLAZARIUM MGS) besteht, gibt es überhaupt keine Emissionen.
  13. Ein Hybridwerk, das aus zwei Anlagen (Plasmapyrolyseanlage PLAZARIUM MPS und Plasmavergasungsanlage PLAZARIUM MGS) besteht, kann durch die Möglichkeit, Elektroenergie, Wärme und Kraftstoff zu erzeugen, vollkommen kraftstoffunabhängig und energieunabhängig betrieben werden .